Öffnungszeiten

Landesausstellung 200 Jahre Stille Nacht!
Heilige Nacht!
Von Dienstag bis Sonntag von
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Montag Ruhetag
 

Eintritt

Erwachsene : EURO 5,-, Kinder: EURO 1,-, Jugendliche(15- 17 Jahre): EURO 3,-

Das Kombiticket zur Landesaustellung in 9 Orten: Preis: EURO 18,-, Ermäßigung: EURO 12,-

Adresse

Pfarr-, Wallfahrts- und
Stille Nacht-Museum Mariapfarr
Joseph-Mohr-Platz 1
5571 Mariapfarr

 

 

 

 

 

 

 

 

English | Impressum | Kontakt

Unser Museum

Ein Museum für alle

Im Rahmen der Bildungswoche im Jahre 1985 wurde vom Pfarrer Prof. Josef Schitter, einem gebürtigen Mariapfarrer vom Suppanhof in Pichl, der Bevölkerung in einer Ausstellung ein Teil des Kirchenschatzes von Mariapfarr gezeigt. Bei dieser Gelegenheit wurde die Idee geboren, diese Kostbarkeiten in einem sakralen Museum zur dauernden Besichtigung auszustellen. Es dauerte allerdings vierzehn Jahre, bis diese Idee umgesetzt werden konnte.

Das Pfarr- und Wallfahrtsmuseum würde es heute nicht geben ohne die kaum zu zählenden Arbeitsstunden freiwilliger Helferinnen und Helfer, ohne die sorgfältigen

Arbeiten des Restaurierungs-Teams, ohne den überwältigenden Zulauf zum Museumsverein, welcher nun der mitgliedsstärkste Museumsverein Österreichs ist, und ohne die Stiftungen, die besonders engagierte Mitglieder gemacht haben.

All diesen Einwohnern der Pfarre Mariapfarr und des umliegenden Lungaus sei das Museum gewidmet und insbesondere dieser Teil unserer Homepage.

Wir werden niemals genug danken können für das Engagement und die Hilfe, doch sollen diese Seiten zumindest eine kleine Würdigung allen Helferinnen und Helfern sein.

Museum Mariapfarr: Auf den Weg gebracht

EDGAR SCHREINER

Die Das südlichste Stille Nacht Museum, das Wall- fahrts- und Stille Nacht- Museum Mariapfarr, wird umfangreich adaptiert, das neue Ausstellungskonzept verbindet vertraute Inhalte mit innovativen Ideen. Viele Wege führen nach Mariapfarr. Egal, aus welcher Richtung man kommt, die altehrwürdige Pfarr- und Wallfahrtskirche, nunmehr Basilika „Zu unserer Lieben Frau“ mit ihrem markanten Chorquadratturm, ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes. Frisch restauriert erstrahlt sie in neuem Glanz, eng verbunden mit dem historisch gewachsenen Pfarrhof. Hier, an diesem ganz besonderen Platz, befindet sich das Wallfahrts- und Stille Nacht- Museum Mariapfarr. Der Weg durch das Museum zeigt das Thema „Wallfahrt“ in verschiedenen Facetten. Wallfahrt ist unmittelbar verbunden mit Aufbruch und Loslassen, Orientierung, sich auf den Weg begeben und Ankommen. Wallfahrt ist letztlich Friedenssuche. Die Räume 1 und 2 präsentieren diese Vielfalt der Wallfahrt und des Pilgerns anhand einer Weltkarte mit einem Überblick über die 7 wichtigsten Hotspots zu diesem Thema, u.a. auch Mariapfarr. Das Pilgern mit seinen Themen wie „aufbrechen, bewegen, ankommen, erfahren ...“ und die Friedenssuche mit Begriffen wie „suchen, finden, schaffen und halten ...“ werden an verschiedenen Medien- und Erlebnisstationen präsentiert. Der Raum 3 führt die Besucher zum zweiten Museumsschwerpunkt, zu Joseph Mohr. Sein eigener Weg und die schwierigen Lebensverhältnisse dieser Zeit werden thematisiert. Im Jahr 1816 verfasste der damals erst 24jährige Jungpriester hier in Mariapfarr den Text zu Stille Nacht, heilige Nacht. Ein Rückzugs- und Kontemplationsraum mit der Möglichkeit, das Lied in verschiedenen Sprachen zu hören, schafft den Eindruck einer Zelle, in welcher Mohr das Lied „... aus der Stille geboren ...“ haben könnte. In der neuen Schatzkammer, dem letzten Raum der Ausstellung, sind Kostbarkeiten aus dem Besitz der Wallfahrtsbasilika Mariapfarr zu sehen. Sie stammen aus der Zeit der Hochblüte der Wallfahrt, und es ist anzunehmen, dass auch Joseph Mohr sie in Händen hielt. Der Raum präsentiert sich schlicht und dunkel, einem Versteck oder einer Höhle ähnlich, in welcher die Kostbarkeiten schlummern und effektvoll beleuchtet werden. Das Wallfahrts- und Stille Nacht Museum Mariapfarr eröffnet einen Weg, der auf verschiedene Weisen gegangen werden kann: als informativ - interaktiver oder als spirituell - meditativer Weg.

Der Bau des Museums - Ein Werk gelingt

Räumlichkeiten im Pfarrhof, seit der Auflassung der Landwirtschaft (ehemals der Pferdestall!) für den Kindergarten genützt, wurden durch einen Neubau der Gemeinde frei. Diese günstige Voraussetzung hat damals Kustos Arnold Pichler erkannt, die Idee von Prof. Josef Schitter aufgegriffen und das Vorhaben mit großem persönlichen Einsatz und Engagement vorangetrieben.

Jedoch wäre jedes Engagement der Welt nicht ausreichend gewesen, aus den verlassenen Räumlichkeiten ein Museumsjuwel zu machen, wären es nicht unzählige Helferinnen und Helfer gewesen, die beherzt anpackten und eine Idee Gestalt annehmen ließen. Diese Fotogalerie zeigt nicht alle davon, manche sind uns einfach nie vor die Linse gekommen. Allen, die hier nicht zu sehen sind und dennoch ihren Beitrag geleistet haben, sei versichert: Wie erinnern uns an jeden Helfer mit großer Dankbarkeit.

 

Ein Museumsjuwel - Alte Schätze im neuen Glanz

Eine eigene Würdigung soll an dieser Stelle auch unser Restaurierungsteam erhalten, dass in vielen, vielen Arbeitsstunden die Exponate unseres Museums von Wunden des Alters geheilt hat. Mit fachkundiger Hand, viel Geschick und Geduld haben sie so manchen Schatz aus dem Vergessen dunkler Kammern zurück ins Licht gebracht.

 

Der Museumsverein Mariapfarr

Der Museumsverein Mariapfarr zählt mittlerweile über 500 Mitglieder und ist der größte Museumsverein Österreichs! Alle Mitglieder haben mit ihrem Ausweis Gratis-Zugang zum Museum, um sich immer wieder einmal davon überzeugen zu können, für den Erhalt welchen Schatzes ihr Beitrag dient.

Wir danken allen Mitgliedern für ihre Treue, ohne sie wäre der Erhalt des Museums nicht möglich.

 

 

Wollen auch Sie unser Museum unterstützen?

Wenn auch Sie den Erhalt unseres Museums unterstützen wollen, sei es als Mitglied des Museumsvereins oder durch eine Stiftung, so schreiben sie bitte eine E-Mail mir ihrem Kontakt an info@wallfahrtsmuseum.at. Wir setzen uns dann gerne persönlich mit Ihnen in Verbindung!